Es gibt Menschen, die kennen ihren Körper wie einen alten Freund. Ich war lange nicht einer davon.
Mein Körper war mein grösster Gegner. Jahrzehntelang. Und heute – heute ist er mein stärkster Verbündeter.
Das ist meine Geschichte.
Der Anfang – als Baby schon kämpfen
Ich kam mit Neurodermitis auf die Welt. Dazu Asthma, Hausstaub- und Milbenallergie. Meine ersten drei Lebensjahre? Cortison. Immer wieder Cortison. Ich ging auf wie ein Hefeteig – und es half trotzdem nicht. Die Allergien blieben, das Cortison wurde irgendwann abgesetzt, aber mein Körper blieb sensibel. Übersensibel.
In der Pubertät wurde es schlimmer. Heute weiss ich: es waren Hormone, Stress, falsche Ernährung, Nährstoffmangel. Damals wusste das niemand – oder zumindest sagte es mir niemand.
Der Beruf meines Herzens – und neue Kämpfe
Ich wurde Kosmetikerin EFZ. Aus Leidenschaft. Weil ich Menschen helfen wollte, sich in ihrer Haut wohlzufühlen – obwohl ich es selbst nicht konnte.
In der Ausbildung kamen Ausschläge an den Händen, die bis zu den Unterarmen reichten. Wieder Cortison. Sogar eine Umschulung wurde diskutiert. Ich lehnte ab. Ich wollte diesen Beruf. Punkt.
Allergietests zeigten: Ich reagierte auf Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten. Ich durfte nur noch mit Handschuhen arbeiten. Die Allergien wurden besser – aber sie verschwanden nie ganz.
Und dann kamen die Migräneattacken. Täglich. Wöchentlich. Ich wurde zum Versuchskaninchen für neue Migränemedikamente. Nichts half. Bis ein Neurologe einen Hirntumor ausschliessen wollte und mich in die Röhre schickte. Ergebnis: chronische Entzündungen der Stirn-, Neben- und Kieferhöhlen. Eine Tortur begann – Nasenbluten, Schmerzen, Operationen. Die Migräne blieb trotzdem.
Selbstständig, Mutter, am Limit
2002 machte ich mich selbstständig. Nebenbei arbeitete ich sieben Tage die Woche, von 13 bis Mitternacht im Kino, vormittags baute ich mein eigenes Unternehmen auf. Der Körper funktionierte irgendwie – aber er schrie.
2009 heiratete ich. 2011 kamen meine Zwillinge zur Welt. Die Allergien explodierten. Dazu kamen starke Blähungen, Bauchkrämpfe, Übelkeit, Kopfschmerzen. Ich forschte selbst – und entdeckte: Laktoseintoleranz, hochgradig. Ich strich Milchprodukte. 95% der Symptome verschwanden.
2013 kam mein drittes Kind. Nach dem Abstillen ging es wieder los. Diesmal ein weiterer Test: Glutenunverträglichkeit, Reaktionen auf tierische Produkte. Wieder Ernährungsumstellung. Wieder besser.
2016 recherchierte ich weiter und entdeckte den Zusammenhang mit dem Darm. Ich machte eine Darmreinigungskur, baute ihn gezielt auf. Es wirkte. Ich konnte sogar mein Gewicht reduzieren. Zum ersten Mal seit Jahren fühlte ich mich frei.
Ich liess mich zur ganzheitlichen Gesundheitsberaterin ausbilden. Weil ich verstehen wollte was in meinem Körper passiert.
Der nächste Einbruch – die Wechseljahre
2019 merkte ich: meine Menstruation wurde unregelmässig. 2020 hatte ich sie nur noch einmal im ganzen Jahr. Und dann begann der Absturz.
In 12 Monaten nahm ich 10 Kilo zu. Schweissausbrüche, Weinkrämpfe, Stimmungsschwankungen, schlechter Schlaf, Gelenkschmerzen, Blähungen – und die Allergien an den Händen kamen zurück.
Ich war wieder am Anfang. Oder so fühlte es sich an.
2024 liess ich erneut testen. Die Liste war länger denn je: Histaminprobleme, Unverträglichkeiten auf E-Nummern und verschiedene Wirkstoffe, Mangelerscheinungen bei wichtigen Vitalstoffen.
Der Wendepunkt – endlich die richtigen Antworten
Ich begann gezielt zu suchen. Nicht nach einem Medikament. Sondern nach den Ursachen.
Ich brauchte einzelne Vitalstoffe, in hoher Qualität, in der richtigen Dosierung – und in grösseren Mengen weil ich weiss dass ich langfristig supplementieren muss.
Dabei stiess ich auf iHerb.
Nicht weil mir jemand davon erzählt hat. Nicht wegen Werbung. Sondern weil iHerb das hatte was ich suchte: einzelne Vitalstoffe, grosse Mengen, klare Inhaltsstoffe, faire Preise.
Ich bestellte. Ich testete. Ich beobachtete meinen Körper – so wie ich es gelernt hatte.
Und die Symptome? Zu 95% weg.
Was ich heute weiss
Mein Körper hat mir jahrzehntelang Signale geschickt. Ich hatte nur lange niemanden der mir half sie zu lesen.
Heute bin ich Kosmetikerin, ganzheitliche Gesundheitsberaterin – und jemand der am eigenen Körper erfahren hat was passiert wenn man Nährstoffmängel ignoriert, den Darm vernachlässigt und Hormonsignale überhört.
Ich schreibe diesen Blog nicht um Produkte zu verkaufen. Ich schreibe ihn weil ich weiss wie es sich anfühlt wenn man nicht weiss wohin man schauen soll. Wenn jede Ärztin, jeder Arzt nur ein weiteres Symptom behandelt – aber niemand den ganzen Menschen sieht.
Wenn du dich in meiner Geschichte wiedererkennst – dann bist du hier richtig.
In den nächsten Artikeln zeige ich dir was ich konkret mache, was ich nehme, wie ich meinen Alltag gestalte – und warum ich überzeugt bin dass viele Beschwerden die wir als "normal" akzeptieren es gar nicht sind.
Deine Gabriela 👋
(Kosmetik Graf Basel – Kosmetikerin EFZ ganzheitlicher Hautexpertin & Gesundheitsberaterin)
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